Church of Corona: erleben wir gerade einen Wissenschaftskult?

Die derzeitige Krise darf aus Skeptikern gegenüber Entscheidungsträgern keine Aussätzigen machen. Und tut es doch. (Vorschau)

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In der gegenwärtigen Corona-Krise haben Politiker wie Macron und Trump von einem “Krieg” gegen das Virus gesprochen, in dem wir uns befinden. Wenn es stimmt, dass in Kriegen die Wahrheit das erste Opfer ist, befinden wir uns auf gefährlichem Terrain.

Manche fordern angesichts von „Verschwörungstheoretikern“, die jetzt überall wie Pilze aus dem Boden schießen, offenbar eine Art Vernunftdiktatur als Gegenmittel. Dahinter steht die Vorstellung, dass offizielle Entscheidungen, sofern sie nur eine wissenschaftliche Legitimation vorweisen können, gegen jede Kritik gefeit sein sollten. Doch wer Meinungsvielfalt opfert, gewinnt nur Scheinsicherheit. Es sei daran erinnert, dass vor 200 Jahren der Aderlass in der Medizin auch als „state of the art“ galt, und selbst in Diktaturen wie dem Nationalsozialismus wurde die Rassenideologie wissenschaftlich zu begründen versucht. „Offizielle Wahrheiten“ sind objektiv gesehen oft nur der aktuelle Stand des Irrtums.

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