Im Zeichen des Regenbogens in das Corona-Sommerloch

Das Corona-Narrativ schmilzt wie ein Eis in der Sommersonne. Soll nun mit weichen Themen, wie Klima, LGBTQ und Gender vom Vertrauenskollaps abgelenkt werden? Eine Kolumne.

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Man weiß, wie Minister fallen – nämlich wie Butterbrote: immer auf die «gute Seite». Man kann sich vorstellen, wie Experten fallen, nämlich wie Schießbudenfiguren, wenn diesen der Wind mal direkt ins Gesicht bläst. Doch wie fallen eigentlich «Narrative», wie das nicht tot zu kriegende Corona-Narrativ von der angeblich gefährlichsten Pandemie seit 100 Jahren?

Es wird vermutlich nicht der eine große Wumms sein, der alles in tausend Stücke fliegen lässt, sondern es wird sein wie bei einem Kaugummi, den man zu lange im Mund hatte: Erst verliert er den Geschmack, dann franst er aus – bevor man ihn schliesslich ausspuckt. Anders gesagt: Dem Panikorchester aus Fauci & Co., der Schweizer Taskforce und den immer gleichen «Experten» in Deutschland, wie Drosten, Brinkmann, Lauterbach und Wieler könnte es schlicht irgendwann zu dumm werden, immer wieder auf den gleichen Angstknopf zu drücken. Wie sagte doch einst Loriot? «Komik entsteht, wo Würde misslingt.»

Hand aufs Herz, liebe Journalistenkollegen aus dem Mainstream: Wenn es in diesem Tempo weitergeht mit der medialen Aufarbeitung der Ungereimtheiten in Sachen Corona, womit überrascht ihr uns demnächst? Nach dem DiviGate um die angebliche Überlastung der Krankenhäuser wegen Mangels an Intensivbetten und der aus der Vorhölle der Information entwichenen Wuhan-Labor-Theorie ist doch derzeit tatsächlich der PCR-Test in der Kritik – mit ebenfalls eineinhalb Jahren Verspätung. Kommt bald ein Hintergrundbericht über die Mondlandung, den Kennedymord oder das Aussterben der Dinosaurier? Wo hört eigentlich Journalismus auf und wo fängt Geschichtswissenschaft an?

Fakt ist: wenn Informationsaufbereitung so dermassen asynchron neben der Spur verläuft, wie in der Corona-Krise, braucht man Medien eigentlich nicht, denn dann genügen auch Pressemitteilungen von Regierungen. Immerhin: Seitdem die Impfdosen in Millionenzahl bestellt und die Inzidenzen schneller sinken als die Umfragewerte der grünen Kanzlerkandidatin in Deutschland, Annalena Baerbock, wechseln selbst etablierte Medien wie die «Welt», laut «Faktenchecker»-Kindergarten «Volksverpetzer» ins Querdenkerlager.

Zu allem Übel droht gerade eine Art Corona-Sommerloch, weil, welch Wunder, das Virus tatsächlich saisonal schwankt und wie auch schon letztes Jahr, die Zahlen sinken. Nur die Begründung lautet jetzt anders: Vor einem Jahr waren es die angeblich so weitsichtigen Maßnahmen, jetzt sollen es die Impfungen sein. Wann wohl die Aufarbeitung der Impfschäden folgen wird: 2022, 2023 oder 2025? Der französische Virologe und Nobelpreisträger Luc Montagnier bemerkte vor kurzem, dass in allen Ländern die Impfkurve mit der Kurve der Todesfälle korreliert. Corona als chinesische False-Flag-Aktion und die Impfungen als Biowaffenangriff? Man will es sich jetzt schon als «Breaking News» für das Jahr 2026 vorstellen. Das gibt den Nannen- und Kischpreis für Journalismus!

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Nun ja, falls es Medien in der Form dann überhaupt noch gibt, denn den jetzigen Vertrauensverlust wettzumachen, wird in etwa so schwer werden, wie aus dem SPD-Kanzlerkandidaten Scholz noch einen charismatischen Charakterkopf zu machen. Der größte mediale Supergau in Sachen Corona bestand darin, dass aus der Pandemiethematik ein Glaubenskrieg gemacht wurde, anstatt das Thema durch Rede und Gegenrede aufzuarbeiten, wie es sich in reifen Demokratien gehört. Der Bedarf an kritischen Informationen ist jedenfalls größer, als es die (geschönten?) Umfragewerte der Regierung und die angebliche Sehnsucht der Bevölkerung nach immer härteren Maßnahmen vermuten lassen.

Vor kurzem ist das Buch des Arztes und ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg «Falsche Pandemien» (Rubikon Verlag) auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste eingestiegen. Wodarg gehört zu den Experten, die schon vor Panikmache bei vergangenen Pandemien, wie der Schweine- und Vogelgrippe, gewarnt haben und sich seit Jahrzehnten kritisch über den Einfluss der Pharmalobby auf die Politik äussern. Warum man Experten mit nachgewiesen richtigem Riecher und track record im medialen Mainstream bisher verschmäht hat und stattdessen einen schon damals irrlichternden Dr. Drosten zum Corona-Erklärbär aufgeblasen hat, sollte neben Seminaren an Journalistenschulen eigentlich auch Gerichte und Untersuchungsausschüsse beschäftigen.

(Hier ein aktuelles Interview von Gunnar Kaiser mit Wolfgang Wodarg, derartige Interviews werden auf Kaisers Hauptkanal von Youtube regelmäßig gelöscht, also beeilen Sie sich lieber)

Der Rest des Artikels ist Abonnenten vorbehalten. Diese Kolumne erschien zuvor im Satiremagazin Nebelspalter.

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